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Essen und Trinken in Israel: Was du probieren solltest
FoodJune 28, 20263 min read

Essen und Trinken in Israel: Was du probieren solltest

Von Hummus und Falafel bis zu Schakschuka und Sabich – hier erfährst du, was du in Israel essen und trinken solltest, dazu praktische Tipps zum Speisen und zur Etikette.


Ein Vorgeschmack auf Israel

Die israelische Küche ist eine lebendige Mischung aus nahöstlichen, mediterranen und jüdisch-diasporischen Traditionen. Die Mahlzeiten sind großzügig, gemüsebetont und zum Teilen gemacht, wobei Märkte wie der Carmel-Markt in Tel Aviv und der Mahane Yehuda in Jerusalem das Herz der Kulinarikszene bilden.

Typische Gerichte

  • Hummus – die nationale Leidenschaft, warm serviert mit Kichererbsen, Tahini und Olivenöl. Iss ihn zum Frühstück in einer eigens dafür gedachten Hummusiya mit frischem Pita und roher Zwiebel.
  • Schakschuka – Eier, pochiert in würziger Tomaten-Paprika-Sauce, das klassische israelische Frühstück.
  • Sabich – ein Pita, gefüllt mit gebratener Aubergine, hart gekochtem Ei, Tahini und Amba (Mango-Pickle), ein irakisch-jüdischer Favorit.
  • Jerusalemer Grillteller (Meorav Yeruschalmi) – Hühnerherzen, Leber und Fleisch, gegrillt mit Zwiebeln und Gewürzen.

Streetfood

  • Falafel – frittierte Kichererbsenbällchen im Pita mit Salat, Pickles und Tahini; meist 15–25 Schekel.
  • Schawarma – vom Drehspieß gegrilltes Fleisch, oft Pute oder Lamm, im Wrap oder auf dem Teller.
  • Bourekas – blättrige gefüllte Teigtaschen, in jeder Bäckerei und an jedem Busbahnhof erhältlich.
  • Malabi – ein Rosenwasser-Milchpudding, garniert mit Sirup und zerstoßenen Pistazien.

Getränke

  • Frisch gepresster Granatapfel- und Orangensaft an Marktständen.
  • Limonana – gefrorene Minz-Limonade, perfekt bei Hitze.
  • Israelischer Wein aus Galiläa und den Golanhöhen ist ausgezeichnet, ebenso wie lokales Craft-Bier wie Goldstar und Maccabee.
  • Arabischer Kaffee mit Kardamom und Minztee (Nana) runden jede Mahlzeit ab.

Tipps zum Speisen und zur Etikette

  • Viele Restaurants sind koscher und schließen von Freitagnachmittag bis Samstagabend für den Schabbat; Tel Aviv bleibt lebendiger als Jerusalem.
  • Koschere Regeln bedeuten, dass Fleisch und Milchprodukte nicht gemischt werden, sodass du in koscheren Lokalen keine Cheeseburger findest.
  • Trinkgeld wird erwartet, etwa 12–15 %; prüfe, ob der Service bereits enthalten ist.
  • Das Leitungswasser ist unbedenklich. Salate, Dips und Pita (die Mezze-Auswahl) werden oft kostenlos vor dem Hauptgang serviert.
  • Bargeld ist auf Märkten praktisch, obwohl Karten weithin akzeptiert werden.

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Published June 28, 2026