Unterwegs in Kenia
Kenia ist groß, wunderschön und überraschend gut vernetzt, wenn man seine Möglichkeiten kennt. Straßen verbinden die Küste, das Hochland und die Massai Mara, während eine moderne Bahnstrecke Nairobi mit Mombasa verbindet. So sind Einheimische und Reisende tatsächlich unterwegs.
Züge und die SGR
Der Star der kenianischen Bahn ist der Madaraka Express (SGR), ein moderner Normalspurzug, der in etwa fünf Stunden zwischen Nairobi und Mombasa verkehrt. Es gibt zwei Klassen: Economy (rund 1.000 KSh) und erste Klasse (rund 3.000 KSh). Buchen Sie frühzeitig über die offizielle Plattform von Kenya Railways oder am Bahnhof, da beliebte Abfahrten ausverkauft sind. Die Züge fahren vom Nairobi Terminus in Syokimau ab, eine kurze Fahrt vom Stadtzentrum entfernt.
Nahverkehr und Matatus
Nairobi hat keine U-Bahn, daher verlassen sich die meisten Menschen auf Matatus, die farbenfrohen geteilten Minibusse, die feste Strecken für 30 bis 100 KSh bedienen. Sie sind günstig und ein Erlebnis, aber überfüllt und für Neulinge verwirrend. Die neueren BRT-Linien (Bus Rapid Transit) werden langsam ausgebaut. Für mehr Komfort sind größere Busse von Unternehmen wie Citi Hoppa die ruhigere Wahl.
Fahrdienst-Apps
In Nairobi, Mombasa und Kisumu funktionieren Bolt, Uber und die lokale App Little gut und sind weitaus sicherer, als unmarkierte Taxis heranzuwinken. Die Fahrpreise werden per Taxameter berechnet und lassen sich bar oder bargeldlos zahlen. Eine typische Fahrt quer durch Nairobi kostet 300 bis 600 KSh. Für kurze Strecken sind Boda Bodas (Motorradtaxis) schnell und günstig, bestehen Sie aber auf einem Helm.
Fernbusse und Mietwagen
Für lange Strecken verbinden komfortable Reisebusse von Modern Coast, Easy Coach und Mash Poa Nairobi mit Mombasa, Kisumu, Nakuru und Eldoret. Buchen Sie einen Tag im Voraus und wählen Sie aus Sicherheits- und Landschaftsgründen Abfahrten bei Tageslicht.
Selbstfahren ist möglich, aber anspruchsvoll: Der Verkehr ist dicht, und für Parks wie die Massai Mara oder Amboseli ist ein Allradfahrzeug (4x4) unerlässlich. Viele Besucher mieten stattdessen ein Auto mit Fahrer-Guide. Abgesehen von internationalen Flügen sparen inländische Fluggesellschaften wie Jambojet und Safarilink Stunden zwischen Nairobi, der Küste und den Safari-Landebahnen.
Tipps für eine reibungslose Reise
- Führen Sie kleine KSh-Scheine für Matatus und Trinkgelder mit sich.
- Nutzen Sie das mobile Bezahlsystem M-Pesa, das fast überall akzeptiert wird.
- Vermeiden Sie nächtliche Überlandfahrten auf den Straßen.
- Planen Sie zusätzliche Zeit für Staus in Nairobi ein.
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