Züge sind das Rückgrat
Japan läuft auf Schienen. Der Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) verbindet Tokio, Kyoto, Osaka, Hiroshima und Fukuoka mit bis zu 320 km/h. Von Tokio nach Kyoto dauert es mit dem Nozomi etwa 2 Stunden und 15 Minuten. Reservieren Sie Sitzplätze in Hochsaisonzeiten wie der Golden Week oder der Kirschblütensaison.
Der Japan Rail Pass kann auf langen Strecken Geld sparen, doch seit der Preiserhöhung 2023 lohnt er sich nur bei intensivem Reisen. Vergleichen Sie zuerst Ihre Reiseroute mit den Einzelfahrpreisen.
IC-Karten machen alles einfach
Besorgen Sie sich eine Suica oder PASMO (Tokio) oder ICOCA (Kansai). Einfach auflegen, um Züge, U-Bahnen und Busse zu nutzen, und in Convenience Stores bezahlen. Sie können Suica inzwischen zu Apple Wallet hinzufügen und per Handy aufladen. Die Welcome Suica und die digitalen Versionen kommen ohne Pfand aus.
Stadtmetros
- Tokio hat zwei Systeme: Tokyo Metro und Toei. Kaufen Sie einen 24/48/72-Stunden-U-Bahn-Pass, wenn Sie viel unterwegs sind.
- Osaka, Kyoto, Nagoya, Sapporo und Fukuoka haben alle saubere, ausgeschilderte U-Bahnen mit englischer Beschilderung.
- Nutzen Sie Google Maps oder Japan Travel by NAVITIME für genaue Bahnsteige und Umstiege.
Busse
Stadtbusse sind vor allem in Kyoto wichtig, wo viele Tempel nicht in Bahnhofsnähe liegen. In ländlichen Gegenden fahren Busse selten – prüfen Sie die letzte Abfahrt. Für lange Strecken sind nächtliche Fernbusse (Willer, JR Bus) weit günstiger als der Shinkansen, z. B. Tokio–Osaka ab etwa 4.000 Yen.
Ride-Apps und Taxis
Uber ruft meist normale Taxis herbei. Einheimische nutzen GO und DiDi. Taxis sind sauber, aber teuer – der Grundpreis in Tokio liegt bei etwa 500 Yen. Die Türen öffnen sich automatisch, treten Sie also zurück.
Mietwagen
Für Hokkaido, Okinawa, das ländliche Tohoku oder die Japanischen Alpen brauchen Sie ein Auto. Sie benötigen einen internationalen Führerschein (Genfer Abkommen von 1949). In Japan herrscht Linksverkehr. Mautgebühren summieren sich schnell – holen Sie sich eine ETC-Karte zum Mietwagen. Zu den großen Anbietern zählen Toyota Rent a Car, Nippon und Times.
Tipps für Überlandfahrten
- Stehen Sie auf Rolltreppen in Tokio links, in Osaka rechts.
- Züge sind auf die Minute pünktlich – seien Sie frühzeitig da.
- Führen Sie etwas Bargeld mit sich; kleine Bahnhöfe und Landbusse akzeptieren möglicherweise keine Karten.
- Schicken Sie großes Gepäck mit Takkyubin (Yamato) voraus, um leicht zu reisen.
In Japan verbunden bleiben
Mit einer HelloSIM eSIM sind Sie ab dem Moment der Landung online, sodass Karten, Zug-Apps, Übersetzung und Buchungen einfach funktionieren – ohne Roaming-Rechnungen.
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