Ist Japan sicher für Reisende?
Japan zählt beständig zu den sichersten Ländern der Welt. Gewaltverbrechen sind selten, die Straßen sind sauber und gut beleuchtet, und verlorene Geldbörsen werden oft bei einem Polizeihäuschen abgegeben. Alleinreisende und Frauen fühlen sich in der Regel wohl, selbst spät nachts in Städten wie Tokio, Kyoto und Osaka.
Dennoch ist kein Reiseziel völlig risikofrei. Ein wenig Vorbereitung sorgt für eine reibungslose Reise.
Häufige Betrugsmaschen und Ärgernisse
Die meisten Probleme konzentrieren sich auf die Ausgehviertel.
- In Kabukicho (Tokio) und Susukino (Sapporo) locken Schlepper Sie mit billigen Getränken in Bars und präsentieren Ihnen dann eine Rechnung über Zehntausende Yen. Folgen Sie niemals jemandem, der Ihnen auf der Straße ein Angebot macht.
- Roppongi ist berüchtigt für versetzte Getränke und überhöhte Rechnungen in manchen Hostess- und „Girls“-Bars.
- Bleiben Sie höflich, aber bestimmt gegenüber hartnäckigen Schleppern. Ein einfaches „Iie, kekko desu“ (nein danke) und Weitergehen genügt.
- Achten Sie auf falsche Mönche an Touristenorten, die Ihnen ein Armband in die Hand drücken und dann eine „Spende“ verlangen.
Taschendiebstahl kommt vor, ist aber selten. Behalten Sie Ihre Taschen dennoch im belebten Shibuya oder in vollen Zügen im Auge.
Gegenden und Situationen, auf die Sie achten sollten
- Japan ist Erdbeben- und Taifunland. Laden Sie die App NHK World oder Safety tips für Warnungen auf Englisch herunter.
- Im Sommer ist ein Hitzschlag eine echte Gefahr. Führen Sie Wasser mit sich und bleiben Sie im Schatten.
- Die Züge fahren nur bis etwa Mitternacht bis 1 Uhr. Den letzten Zug zu verpassen, kann ein teures Taxi oder ein Kapselhotel bedeuten.
- Bargeld ist in vielen kleinen Läden, Schreinen und ländlichen Gegenden nach wie vor König. Führen Sie etwas Yen mit sich und nutzen Sie die Geldautomaten von 7-Eleven, die ausländische Karten akzeptieren.
Etikette, die Sie vor Ärger bewahrt
- Essen Sie in vielen Gegenden nicht im Gehen und sprechen Sie in Zügen leise.
- Tätowierungen können Ihnen den Zutritt zu manchen Onsen (heißen Quellen) und Schwimmbädern verwehren.
- Führen Sie immer Ihren Reisepass mit sich; die Polizei darf ihn per Gesetz verlangen.
Notrufnummern in Japan
- 110 Polizei
- 119 Feuerwehr und Rettungsdienst
- 118 Küstenwache (Notfälle auf See)
- Japan Visitor Hotline: 050-3816-2787 (rund um die Uhr, mehrsprachig, betrieben von der Tourismusbehörde)
Speichern Sie diese vor Ihrer Abreise. Viele Mitarbeiter sprechen nur begrenzt Englisch, daher hilft eine Übersetzungs-App.
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