Steckdosen und Spannung
Israel nutzt 230 V bei 50 Hz mit der Steckdose vom Typ H, einem dreipoligen Stecker, den es nur in diesem Land gibt. Auch Typ C (der übliche europäische Zweipol-Stecker) passt in israelische Steckdosen, sodass viele EU-Ladegeräte ohne Adapter funktionieren. Reisende aus Großbritannien, den USA und Australien sollten einen Universaladapter einpacken. Die meisten Handy- und Laptop-Ladegeräte vertragen automatisch 230 V, prüfen Sie aber das Etikett bei Föhnen und Lockenstäben.
Sprachliche Grundlagen
Hebräisch ist die Hauptsprache und Arabisch ist weit verbreitet, aber Englisch wird in Städten, Hotels und Restaurants häufig gesprochen, und die meisten Schilder sind dreisprachig. Ein paar Wörter helfen schon viel weiter:
- Schalom – Hallo, Auf Wiedersehen und Frieden
- Toda – Danke
- Bevakascha – Bitte / Gern geschehen
- Ken / Lo – Ja / Nein
- Slicha – Entschuldigung / Verzeihung
Das gehört ins Gepäck
- Dezente Kleidung für religiöse Stätten: bedeckte Schultern und Knie an der Klagemauer, in Kirchen und Moscheen
- Starker Sonnenschutz – Hut, Sonnenbrille und LSF 50, besonders rund um das Tote Meer und Eilat
- Bequeme Wanderschuhe für die steinernen Gassen von Jerusalem
- Eine wiederverwendbare Trinkflasche – das Leitungswasser ist unbedenklich, und kostenlose Nachfüllstationen sind verbreitet
- Badeschuhe für das salzige, steinige Ufer des Toten Meeres
Konnektivität
Israel verfügt über eine hervorragende 4G- und eine wachsende 5G-Abdeckung von Anbietern wie Cellcom, Partner und Pelephone, sogar in der Negev-Wüste. Kostenloses WLAN ist in Cafés, Einkaufszentren und in vielen Bussen verbreitet, kann aber an Wüstenorten und in Grenzgebieten lückenhaft sein. Eine eSIM ist der einfachste Weg, um ab der Landung am Flughafen Ben Gurion online zu bleiben.
Kurze Tipps
- Schabbat dauert von Freitag bei Sonnenuntergang bis Samstag bei Einbruch der Dunkelheit – viele Geschäfte, Restaurants und der öffentliche Nahverkehr (einschließlich Züge) stehen still. Planen Sie Essen und Fahrten im Voraus.
- Rav-Kav ist die aufladbare Verkehrskarte für Busse und die Stadtbahn Jerusalem; im Raum Tel Aviv wird auch kontaktlos bezahlt.
- Führen Sie etwas Bargeld mit für Märkte wie den Carmel-Markt und Mahane Yehuda, auch wenn Karten fast überall akzeptiert werden.
- In Restaurants wird ein Trinkgeld von etwa 10–12 % erwartet.
- Sicherheitskontrollen an Einkaufszentren, Bahnhöfen und Sehenswürdigkeiten sind Routine und gehen schnell – halten Sie Ihre Tasche leicht zu öffnen.
- Scherut-Sammeltaxis fahren feste Routen und sind sogar am Schabbat unterwegs, wenn keine Busse fahren.
- Trinken Sie ausreichend – die Sommerhitze in Tel Aviv und der Wüste ist intensiv.
- Fahren Sie früh ins Westjordanland oder nach Eilat; Kontrollpunkte und die Straße nach Eilat kosten Zeit.
In Israel in Verbindung bleiben
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