Warum Ecuador
Auf einer Fläche, die kleiner ist als das Vereinigte Königreich, drängen sich schneebedeckte Vulkane, Amazonas-Regenwald, Pazifikstrände und die legendären Galápagos-Inseln. Auf ein und derselben Reise kannst du auf dem Äquator stehen, mit einer Nebelwaldbahn fahren und mit Seelöwen schnorcheln. Hier sind die Highlights, um die sich eine Planung lohnt.
Die Galápagos-Inseln
Ecuadors Kronjuwel liegt 1.000 km vor der Küste. Schnorchle mit Seelöwen, Meerechsen und Pinguinen und wandle zwischen Riesenschildkröten an der Charles-Darwin-Forschungsstation auf Santa Cruz. Bei der Ankunft fällt eine Nationalparkgebühr von 100 US-Dollar an, dazu eine Transitkarte für 20 US-Dollar. Sowohl mehrtägige Kreuzfahrten als auch Inselhopping ab Puerto Ayora funktionieren.
Das historische Quito
Die Altstadt der Hauptstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und eine der am besten erhaltenen Amerikas. Verpasse nicht das vergoldete Innere der Kirche La Compañía de Jesús und die Aussicht vom Hügel El Panecillo. Die Seilbahn TelefériQo führt am Vulkan Pichincha auf 4.000 m hinauf und bietet einen Panoramablick über die Stadt.
Mitad del Mundo
Direkt nördlich von Quito markiert das Monument Mitad del Mundo den Äquator. Das nahe gelegene Intiñán-Museum führt unterhaltsame (wenn auch zweifelhafte) Experimente vor, bei denen Eier balanciert und der Wasserstrudel direkt auf der Linie beobachtet wird.
Nationalpark Cotopaxi
Der Cotopaxi ist mit 5.897 m einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt, und sein perfekter Kegel beherrscht die Straße der Vulkane. Wandere hinauf zum Refugio auf 4.800 m, fahre mit dem Mountainbike die Hänge hinab oder erspähe wilde Pferde auf dem Páramo.
Kratersee Quilotoa
Ein türkisfarbener See füllt diese eingestürzte Vulkancaldera im zentralen Hochland. Wandere in etwa 45 Minuten hinunter zum Wasser und wieder hinauf, oder erwandere einen Abschnitt des mehrtägigen Quilotoa-Loops durch die Anden-Dörfer.
Baños de Agua Santa
Dieses Zentrum für Abenteuersport liegt am Rand des Amazonasgebiets. Schaukle am Baumhaus Casa del Árbol über einer Schlucht, mache eine Raftingtour, sause per Zipline hinab oder entspanne in Thermalbädern, die vom Vulkan Tungurahua gespeist werden. Die Ruta de las Cascadas verbindet eine Reihe von Wasserfällen, darunter den tosenden Pailón del Diablo.
Cuenca
Ecuadors schönste Kolonialstadt hat gepflasterte Gassen, die blau gekuppelte Neue Kathedrale und das Ufer des Tomebamba. Sie ist zudem die eigentliche Heimat des fälschlich benannten Panamahuts – besuche eine Werkstatt für Toquilla-Stroh.
Der Amazonas (Yasuní)
Von Coca oder Tena aus bringen dich Dschungel-Lodges zu Affen, rosa Flussdelfinen, Papageien-Lehmlecken sowie zu den indigenen Gemeinschaften der Kichwa und Huaorani. Der Nationalpark Yasuní gehört zu den artenreichsten Orten der Erde.
Markt von Otavalo
Der Samstagsmarkt in Otavalo ist einer der größten indigenen Handwerksmärkte Südamerikas – Alpaka-Textilien, Webereien und Schmuck vor der Kulisse der umliegenden Vulkane.
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