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Sicherheitstipps für Österreich: Was jeder Reisende wissen sollte
PlanningJune 27, 20263 min read

Sicherheitstipps für Österreich: Was jeder Reisende wissen sollte

Österreich ist eines der sichersten Länder Europas, doch clevere Reisende achten dennoch auf Taschendiebe, überhöhte Taxipreise und alpines Wetter. Das solltest du vor der Reise wissen.


Wie sicher ist Österreich wirklich?

Österreich zählt durchweg zu den sichersten Ländern der Welt. Gewaltkriminalität ist selten, Städte wie Wien, Salzburg und Innsbruck sind sauber und gut überwacht, und der öffentliche Nahverkehr fährt bis spät in die Nacht. Dennoch ist kein Reiseziel risikofrei, und ein paar lokale Gewohnheiten sorgen für eine reibungslose Reise.

Häufige Betrügereien und Kleinkriminalität

Kleiner Diebstahl ist das Hauptproblem, besonders an touristisch stark frequentierten Orten.

  • Taschendiebe sind in Wiens U-Bahn, am Stephansplatz, am Naschmarkt und in vollen Straßenbahnen wie den Linien 1 und 2 rund um die Ringstraße aktiv. Halte Taschen geschlossen und vor dir.
  • Falsche Spendenpetitionen in der Nähe des Stephansdoms lenken dich ab, während ein Komplize in deine Taschen greift. Geh einfach weiter.
  • Konzertkartenverkäufer in historischen Kostümen verkaufen überteuerte Mozart- und Strauss-Tickets nahe der Oper. Kaufe stattdessen an der offiziellen Kasse des Veranstaltungsorts.
  • Überhöhte Taxipreise können vom Flughafen aus vorkommen. Nutze den Taxameter, den Flughafendienst mit Festpreis oder Apps wie Bolt und FreeNow.
  • Kartenskimming an abgelegenen Geldautomaten. Nutze Automaten in Banken wie Erste oder Raiffeisen.

Gegenden, in denen etwas Vorsicht geboten ist

Wien ist insgesamt sicher, aber nachts solltest du rund um den Bahnhof Praterstern, den Karlsplatz/die Gumpendorfer Straße und Teile der Gürtel-Ringstraße mit gesundem Menschenverstand unterwegs sein, wo sich Nachtleben und Drogenszene überschneiden. Das sind keine No-Go-Zonen, halte nach Einbruch der Dunkelheit einfach die Augen offen.

Alpine und saisonale Risiken

Mehr Reisende verletzen sich durch die Natur als durch Kriminalität.

  • In den Alpen schlägt das Wetter schnell um. Prüfe im Winter die Lawinenberichte und wandere bei Sommergewittern nie abseits der Wege.
  • Führe Wasser und geeignetes Schuhwerk mit; die Bergrettung ist hervorragend, aber ohne Versicherung teuer.
  • Straßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße können selbst in der Nebensaison vereisen.

Notrufnummern in Österreich

  • 112 – allgemeine europäische Notrufnummer (Polizei, jeder Notfall)
  • 133 – Polizei
  • 144 – Rettung
  • 122 – Feuerwehr
  • 140 – Bergrettung (alpine Notfälle)
  • 141 – ärztlicher Bereitschaftsdienst

In den Städten sprechen die Mitarbeiter der Leitstellen meist Englisch. Leitungswasser kann man überall bedenkenlos trinken, und Apotheken hängen den nächstgelegenen Nachtdienst an die Tür.

In Österreich verbunden bleiben

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Published June 27, 2026